Worauf sollten Sie bei einer privaten Unfallversicherung achten?

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Worauf sollten Sie bei einer privaten Unfallversicherung achten?

Jede Person in einem Dienst-, Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis ist gegen Unfälle am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg automatisch durch die gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert. Diese deckt jedoch nicht den privaten Bereich ab. Da jedoch die überwiegende Zahl der Unfälle in der Freizeit passieren, ist eine private Unfallversicherung extrem wichtig. Des weiteren bezahlen Krankenkassen nur die Behandlungskosten bis zum Abschluß der Behandlung. Auch führt nicht jeder Unfall zu einer dauerhaften Berufsunfähigkeit, weshalb eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung ebenfalls nicht alle Risiken abdeckt. Müssen Sie als Folge eines Unfall ihr persönliches Lebensumfeld stark verändern, beispielsweise durch den Kauf bestimmter Maschienen (Automatikauto) oder andere finanzielle Belastungen tragen, leistet eine private Unfallversicherung Hilfe. Sie soll keine lebenslange Absicherung darstellen, dafür ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die auch bei Krankheit und nicht nur Unfall zahlen, gedacht, sondern soll bei der Umstellung auf eine neue Lebenssituation helfen. Solche Arten von bleibenden Schäden bezeichnet man als Vollinvalidität. Als Leistung bei Vollinvalidität sollte man als Richtwert einen Betrag wählen, der ca. einer Summe von 5 Bruttojahresgehältern entspricht. Bei der Bestimmung des Versicherungsbetrages sollte man möglichst die Progression in die Überlegung mit einbeziehen. Die Progression orientiert sich am Invaliditätsgrad und bedeutet, das die Auszahlungssumme umso höher wird je höher der Invaliditätsgrad ist. Das bietet die Möglichkeit, durch die Wahl eines niedrigen Grundbetrages den Beitragssatz niedrig zu halten. So würden eine Progression von 350% und ein Grundbetrag von 50.000€ eine Auszahlungssumme bei Vollinvalidität von 175000€ ergeben. Nachteilig an dieser Variante ist jedoch, das die Progression est ab einem Invaliditätsgrad von 25% zum Tragen kommt. Als wichtigstes sollte jedoch sowieso die Absicherung der Vollinvalidität gelten, denn für beispielsweise eine hohe Todesfalleistung ist eine Risiko-Lebensversicherung besser geeignet. Der Invaliditätsgrad selbst berechnet sich nach der sogenannten Gliedertaxe. Diese stellt einem körperlichen Verlust einen bestimmten Invaliditätsgrad gegenüber. So entspricht der Verlust des Gehörsinnes auf einem Ohr beispielsweise einem Invaliditätsgrad von 30%. Es gibt jedoch auch Gleidertaxen für unterschiedliche Berufsgruppen, um den unterschiedlichen Berufen gerecht zu werden. So wird beispielsweise der Verlust des Gehörs eines Konzertpianisten über den oben genannten 30% liegen.Die gezahlten Leistung einer privaten Unfallversicherung sind folgende:InvaliditätsleistungDiese erfolgt bei Invalidität als einmalige Leistung. Bei Vollinvalidität wird die gesamte Summe, bei Teilinvalidität eine Teilsumme, bestimmt durch den Invaliditätsgrad, gezahlt.TodesfalleistungSie wird gezahlt wann der Versicherte innerhalb eines Jahres an den Folgen eines Unfalls stirbt.KrankenhaustagegeldDies wird für jeden Tag gezahlt den Sie nach einem Unfall im Krankenhaus verbringen müssen.UnfallrenteAb einem Invaliditätsgrad von 50% erhalten Sie eine im Vertrag bestimmte lebenslange monatliche Rente gezahlt. Dieser Punkt ist besonders bei Kindern extrem wichtig, denn diese haben noch keine Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung und auch die Auszahlung bei Invalidität wird bei ihnen kein Leben lang aussreichen. Zusätzlich werden sie bei einem hohen Invaliditätsgrad auch in ihrer beruflichen Entwicklung vermutlich starken Einschränkungen unterliegen.Weitere LeistungenZusätzlich können Sie weitere Leistungen versichert, beispielsweise kosmetische Operationen die über das medizinisch notwendige Maß hinausgehen und nicht von den Krankenkassen gezahlt werden, Kurkosten oder die Erstattung von Bergungskosten.Private Unfallversicherung
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