Was versteht man unter der Gliedertaxe?

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Was versteht man unter der Gliedertaxe?

Der Grad der Invalidität eines Versicherten, bei Gliederverletzungen bzw. -verlust, wird prozentual auf Grundlage der gesetzlichen Gliedertaxe berechnet. Die Invalidität beginnt bei zwei Prozent, mit dem Verlust einer Zehe bis 70 Prozent mit dem Verlust des gesamten Arms. In die prozentuale Bewertung der Invalidität spielen die beruflichen Folgen des Unfalls nicht mit rein. Ist der Versicherungsnehmer bspw. mit einer Summe von 100.000 Euro versichert und verliert einen Daumen, dann beträgt die Zahlung der Versicherung, laut Gliedertaxe für einen Daumen 20 Prozent der 100.000 Euro. Der Versicherte würde also 20.000 Euro von der Unfallversicherung bekommen.Die Invaliditätsgrade verschiedener Glieder könne addiert werden. So ist der gleichzeitige Verlust eines Auges (50 Prozent) und einer Hand (55 Prozent) trotzdem nur mit 100 Prozent Invaliditätsgrad bewertet. In diesem Fall würde die vollständige Versicherungssumme und nicht 105.000 Euro ausgezahlt werden. Die Gliedertaxe:
GliedInvaliditätsgrad
Zehe2%
Daumen20%
Fuss40%
Auge 50%
Hand55%
Arm70%
Bein70%
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