Private Krankenversicherung - Eine Erklärung

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Private Krankenversicherung - Eine Erklärung

Die private Krankenversicherung sichert ab gegen all jene Kosten, die aus den Folgen von Krankheit oder Unfall entstehen, sowie gegen die Kosten von präventiven Untersuchungen, sofern diese medizinisch relevant sind. Sie wendet sich im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung ausschließlich an freiwillig zu versichernde Personen. Sie spricht hierbei gezielt drei Pesonengruppen an: die Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von derzeit mindestens 48150 Euro (Stand 2008), die Berufsgruppe der Freiberufler, der Selbständigen und die Berufsgruppe der Beamten. Die Höhe der Versicherungsbeiträge basiert auf vier Teilaspekten: dem Geschlecht, dem Alter bei Versicherungsbeginn, dem gesundheitlichen Zustand und dem Tarif privater Krankenversicherungen. Wer einmal in der privaten Krankenversicherung versichert ist, kann später in der Regel nicht mehr in eine gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Ausnahmen bestehen lediglich bis zum vollendeten 55. Lebensjahr und nur im Falle eines Unterschreitens der Bemessungsgrenze zu einem späteren Zeitpunkt, sowie bei Arbeitslosigkeit. Die private Krankenversicherung bietet für jeden Versicherten individuell zugeschnittene Verträge. Der Umfang des Versicherungsschutzes richtet sich nach den jeweils gewählten Leistungen und kann hinsichtlich der Kosten sehr variieren. Für die Versicherten besteht freie Arzt- und Krankenhauswahl. Darüber hinaus existiert das Prinzip der Kostenerstattung. Ärzte und Krankenhäuser stellen jeweils ihre Leistung in Rechnung. Auf Grundlage der Rechnung erfolgt im Anschluss an die Behandlung die Leistungserstattung durch die Versicherung. Bei Versicherungsbeginn besteht üblicherweise eine Wartezeit hinsichtlich der Kostenübernahme, es sei denn, man war vorab bereits in einer anderen Versicherung und ist ohne Leerzeiten gewechselt. Anbieterabhängig ist eine Wartezeit von drei Monaten bei Arztrechnungen üblich, es sei denn, es liegt ein Gutachten hinsichtlich der medizinischen Dringlichkeit (Wartezeiterlass) vor. Bei zahnärztlichen Kostenübernahmen besteht üblicherweise eine achtmonatige Wartezeit.
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