Krankenversicherung bei Minijobs

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Krankenversicherung bei Minijobs

Durch die Globalisierung, wachsenden Wettbewerbsdruck und ein jahrelang niedriges Wirtschaftswachstum veränderte sich das Arbeitsleben in Deutschland enorm, dies konnte nicht zuletzt an den steigenden Beschäftigungszahlen im Bereich der Mini-Jobs festgestellt werden. Doch mit einem Gehalt von 400 bis 800 Euro im Monat stellt man sich die Frage, wie der Beitritt zu einer Krankenkasse möglichst günstig bewerkstelligt werden kann. Seit dem 1. April 2003 besteht ein Gesetz, durch das man im Mini- und Niedriglohn-Job-Sektor die Möglichkeit bekommt, billig einer gesetzlichen Krankenkasse beizutreten. Es muss angemerkt werden, dass bei einem Gehalt von unter 400 Euro weder Steuern noch Sozialabgaben gezahlt werden müssen, allerdings ist der Arbeitgeber verpflichtet 8 Euro Lohnsteuer, 44 Euro Kranken- und 48 Euro Rentenversicherung abzuführen. Falls man sich in dieser Situation befindet, muss man allerdings beachten, dass man keinen Anspruch auf Leistungsansprüche gegenüber der Krankenkasse besitzt. Falls Sie sich in der Lage befinden, dass sich dein Einkommen zwischen 400,01 und 800 Euro im Monat beläuft, haben Sie jedoch eine große Chance billig in den Genuss aller Krankenkassenleistungen zu kommen, denn bei einem Beitragssatz von 14 Prozentpunkten erhalten Sie für nur monatlich 5,57 Euro die Beitrittsberechtigung. Ein großer Teil des Beitrags wird dann im Anschluss vom Arbeitgeber entrichtet, dieser bezuschusst Sie dann mit knapp 28 Euro im Monat. Interessant ist auch, dass in diesem Fall die Beiträge für Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung verschwindend gering sind. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand, denn für einige Euro erhält man vom Staat und dem Arbeitgeber die Mitgliedschaft zur Krankenkasse für lau.
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