Beitragsbemessungsgrenze 2012 zur Krankenversicherung

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Beitragsbemessungsgrenze 2012 zur Krankenversicherung

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden prozentual vom Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers berechnet. Derzeit sind davon 15,5 Prozent als Versicherungsbeitrag zu zahlen. Es ist gesetzlich festgelegt, dass 7,3 Prozent der Arbeitgeber zahlt und 8,2 Prozent entfallen auf den Arbeitnehmer.

So wird der Versicherungsbeitrag bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze ermittelt. Liegt das Einkommen des Arbeitnehmers darüber, wird nur das Einkommen bis zum festgesetzten Grenzwert zur Ermittlung des Versicherungsbeitrages herangezogen. Von dem übrigen Einkommen wird kein Anteil zur gesetzlichen Krankenversicherung erhoben. Diese Einkommensgrenze heißt Beitragsbemessungsgrenze.

Der Wert der Beitragsbemessungsgrenze ändert sich nahezu jedes Jahr und wird von der Bundesregierung festgelegt. Aus der Entwicklung der Einkommen der Menschen in Deutschland wird die Grenze ermittelt. Mit steigenden Einkommen wird auch die Beitragsbemessungsgrenze angepasst und erhöht. Für das Jahr 2012 wird sie auf 45.900 Euro Bruttoeinkommen angehoben, das entspricht einem monatlichen Verdienst von 3.825 Euro brutto. Für das Jahr 2011 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 44.550 Euro im Jahr oder 3712,50 Euro monatlich, somit wird die Beitragsbemessungsgrenze um 3,03 Prozent angehoben.


Für Menschen, die ein Einkommen in dieser Größenordnung erzielen, bedeutet dies, dass sie höhere Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlen müssen. Auch deren Arbeitgeber zahlen höhere Krankenversicherungsbeiträge.

Von der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung sind unter Umständen auch privat versicherte Arbeitnehmer betroffen, da deren Arbeitgeber den halben Beitrag zur privaten Krankenversicherung übernimmt. Dies geschieht jedoch nur bis zu einem Betrag von 7,3 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist nicht zu verwechseln mit der Versicherungspflichtgrenze, die noch darüber liegt und für versicherungspflichtige Arbeitnehmer mit höherem Einkommen den Wechsel in die private Krankenversicherung gestattet. In jedem Falle ist der Private Krankenversicherung Vergleich sinnvoll.

 

Foto:freedigitalphotos.net / Ambro

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