Rentensystem in Deutschland

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Rentensystem in Deutschland

Ein Rentensystem haben viele Länder, doch unterscheiden sie sich in bestimmten Merkmalen. Betrachtet man Deutschland, so ist für das Rentensystem die Umlagefinanzierung typisch. Das heißt, dass die heutigen Arbeitsnehmer die heutigen Rentner finanzieren, indem sie jeden Monat in die Rentenkasse einzahlen. Das geschieht auf der Basis der Sozialversicherung, die 1873 eingeführt wurde. Eins der fünf Elemente ist nämlich die Rentenversicherung, bei der jeden Monat Beiträge anfallen. Diese werden nach dem Bruttoeinkommen bemessen, weil darauf ein Beitragssatz berechnet wird. Dieser beträgt zur Zeit 19,9 %, wobei der ganze Nominalbeitrag nicht nur vom Arbeitnehmer übernommen wird. Viel eher teilen sich ihn Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die gesetzliche Rente wird dann ausgezahlt, wenn man das 65. Lebensjahr erreicht und vorher 30 Jahre gearbeitet hat. Das ist jedenfalls die Bedingung für Männer, wobei Frauen in dieser Hinsicht etwas besser gestellt sind. Sie können schon mit 60 in Rente gehen, sofern sie vorher 25 Jahre gearbeitet haben.

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