Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

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Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

Bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, auch als nominelle Kapitalerhöhung bezeichnet, werden die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklage oder nur eine von beiden in gezeichnetes Kapital umgewandelt. Die Zuführung neuer Finanzmittel zur Liquiditätssicherung des entsprechenden Unternehmens findet dabei in Form eines Passivtausches statt. Im Zuge der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln werden Gratis- oder Bonusaktien bzw. Berichtigungsaktien an die Aktionäre der Gesellschaft vergeben, damit der durch die Kapitalerhöhung verursachte Kursrückgang auszugleichen wird. Der Kapitalerhöhung muss eine Bilanz vorausgehen, die geprüft wird und nicht länger als acht Monate zurück liegen darf. Weiterhin muss versichert werden, dass seit dem Bilanzstichtag keine Verschlechterung der finanziellen Situation des Unternehmens eingetreten ist. Eine Kapitalerhöhung aus Gewinnrücklagen darf gemäß § 208 II AktG nicht stattfinden, wenn die vorausgegangene Bilanz Verluste aufweist.
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