Nach dem Gewohnheitsrecht leben

StartVersicherungKreditFirmenversicherungSteuerNews

Nach dem Gewohnheitsrecht leben

Was ein Gesetz ist, weiß man so ungefähr. Man erfährt es aber spätestens dann, wenn nach Hause ein Strafzettel kommt. Gesetze schreiben Rechte und Pflichten vor, besser gesagt sie setzten diese Rechte und Pflichten. Und wer ist es, der sie setzt? Das ist natürlich der Staat oder, wenn man genauer sein will, die staatlichen Organe, die die Ausführung übernehmen. Das ist bei einem Gewohnheitsrecht anders. Denn ein Gewohnheitsrecht wird vom Menschen für den Menschen gesetzt. Die kleine Nuance wird also sichtbar und wird umso deutlicher, wenn man die Anmerkung macht, dass sowohl das gesetzte Recht, das von staatlichen Organen gesetzte, als auch das Gewohnheitsrecht zum positiven Recht gehören. Seine Verbindlichkeit bekommt das Gewohnheitsrecht dadurch, dass es nach langer Übung bzw. Ausübung zur allgemeinen Anerkennung gelangt ist. Obwohl das gesetzte Recht und das Gewohnheitsrecht eigentlich gleichrangig sind, wird es vom Gesetzgeber dennoch im besonderen Maße behandelt. Seine Tradition hat das Gewohnheitsrecht im römischen Recht, das in Deutschland bis Anfang des 20. Jahrhunderts Bestand hatte.
Top Rechtsschutz für 5,04 Euro im Monat
ImpressumAGBKreditExperten zur KrankenversicherungFinanzxl KrankenversicherungSonstigesFinanz.de Versicherungen