Angemessenes Disagio bei Wertpapieren

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Angemessenes Disagio bei Wertpapieren

Unter dem Disagio, das auch den Namen Damnum trägt, ist eine Preissenkung bei der Vergabe eines Kredites zu verstehen. Ausgedrückt wird er auf zweierlei Weisen, zunächst durch Prozent des Kreditbetrages und zum anderen als Auszahlungsbetrag. Praktisch läuft es so ab, das sich Kreditgeber und Kreditnehmer vor Abschluss des Darlehensvertrages auf einen niedrigeren Zinssatz einigen. Allerdings geht diese Einigung mit der Bedingung einher, dass der Kreditnehmer einen höheren Betrag in Anspruch nehmen muss, was auf die Rückzahlungsdauer große Auswirkungen hat. Denn nun steht der Kreditnehmer einer größeren Belastung gegenüber, weil er verpflichtet ist, einen größeren Betrag länger abzubezahlen. Da die monatliche Rate geringer wird, der Effektivzinssatz jedoch gleich bleibt, wird das Disagio auch als vorausbezahlte Zinsen bezeichnet. Zu erwähnen wäre noch, dass die Berechnung des durch das Disagio beeinflussten Nominalzinssatzes eine schwierige Angelegenheit ist, mit der Kreditnehmer meistens nicht zurechtkommen.
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