Darlehensvertrag unter Angehörigen

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Darlehensvertrag unter Angehörigen

Darlehen werden normalerweise von Banken bzw. Finanzinstituten vergeben, weil sie sich die Vergabe von Krediten zum Geschäft gemacht haben. Aus diesem Grund verlangen Banken dafür, dass sie eine Summe für eine bestimmte Zeit gewähren, eine Gegenleistung. Wie diese heißt, ist jedem bekannt: Zinsen. Diese fallen - zumindest in den meisten Fällen - aber nicht bei einem Darlehensgeschäft unter Familienangehörigen an. Vergeben Verwandte eine Geldsumme, die dazu dienen soll, eine Investition zu tätigen, dann handelt es sich um ein Privatdarlehen. Privatdarlehen sind jedoch immer mit der Gefahr verbunden, dass der Partner leicht hintergangen werden kann. Aus diesem Grund werden auch bei Darlehensgeschäften, die unter Angehörigen stattfinden, Darlehensverträge abgeschlossen, um sich gegen den Betrug abzusichern. Dieser Vertrag kann vor Gericht als Beweismittel vorgelegt werden. Doch sollte ein solcher Vertrag korrekte Formulierungen enthalten, die vor Gericht tatsächlich aussagekräftig sind. Verträge, die mit Banken abgeschlossen werden, sind von Fachleuten ausgearbeitet worden, die Banken für sich arbeiten lassen. Ein Privatvertrag wird auch von Privatpersonen ausgearbeitet und kann daher Fehler enthalten.