Der Bauschingereffekt erhielt seinen Namen nach Johann Bauschinger. Bie diesem Effekt handelt es sich um eine richtungsweisende Veränderung der Elastizitätsgrenze eines polykristallinen Metalls oder einer Legierung nach einer primären plastischen Verformung. Sobald ein Metall erst in eine Richtung und dann in die andere verformt wird, ist die Elastizitätsgrenze beim zweiten mal nicht mehr so hoch wie beim ersten Verformen. Das liegt an gegenseitige Blockierungen von Versetzungen sowie an Summationen im Werkstoff.